Jessica Dorndorf

Jeder Essener der Bedürftig ist darf sich bei mir melden, denn
„Jessica Dorndorf hilft!“

Bildschirmfoto 2016-04-14 um 09.40.28Mein Name ist Jessica Dorndorf. Ich habe eine wundervolle Familie und von meiner Mama habe ich gelernt:
„Vertilge jede Mahlzeit zu ende, denn woanders in der Welt freut sich jedes Kind schon über eine Handvoll Reis, dass es essen darf.“

Wir, sind selbstständig, wir wohnen mit „Oma und Opa“ in einem Haus und werden mehr oder weniger, auch von Freunden und Bekannten immer wieder  mit „einer Kleinigkeit“ beschenkt.

So begann es vor 4 Jahren das ich zu Weihnachten und Ostern das Kinderzimmer von meinem Sohn entrümpelte. Und nach Weihnachten und Ostern wurden die überfüllten Gabenteller nicht entsorgt, sondern wurde von mir an Bedürftige verteilt.
Erst brachte ich es zu einer Stelle, wo man diese von uns gebrachten Geschenke (Hilfsgüter) gegen eine minimale Spende bekommt.
Als mein Sohn sprechen konnte, gingen wir gemeinsam hin und er hinterfragte dieses Vorgehen. Meinem Sohn gefiel ganz und gar nicht, das die armen Menschen für das was er Ihnen schenken wollte Geld bezahlen sollten.
Das war der Anfang von „Jessica Dorndorf hilft“.

Wir begannen in einem großen Sack in unserem Schlafzimmer alles zu sammeln, was nicht mehr gebraucht wurde. Sobald er voll war fuhr ich damit zum Beispiel zu einem Flüchtlingsheim.
Daraufhin  fragten auch ärmere Familien an, ob ich nicht dies oder das übrig hätte. Ich habe großen Respekt vor Menschen die mich fragen ob ich Ihnen helfen darf.
Irgendwann fiel mir auf, das ein Mädchen dringend eine Jeans brauchte oder die Kinder einfach zu wenig Spielzeug hatten. Meine Gaben reichten hinten und vorne nicht.
Ich fertigte den 1. Flyer an, hängte ihn in den Kindergarten und erhielt schon mal etwas. Doch dann kamen auch Familien aus dem Kindergarten und fragten, ob ich helfen könnte..
Zur gleichen Zeit erörterte ich mit meinen Facebook Freunde die Idee, zu fragen ob mir wer helfen könnte. Dieser Kontakt über Facebook brachte genau die Gaben, die so nötig waren.
Vor etwa einem halben Jahr fragte mich jemand von der Stadt Essen, ob ich nicht Unterstützung gebrauchen könnte und wir verwirklichten die Idee mit einem Bericht in der Waz.
Nun wurde der Keller unserer Firma ganz offiziell Kleiderkammer.
Ja es kommen Menschen, um sich kostenlos bei uns einzukleiden oder weil sie etwas für den Haushalt brauchen. So manches mal fehlt auch einfach Spielzeug.
Diese Menschen sind froh wenn Sie etwas haben und stellen nie Ansprüche.
Auch Claudia (Webdesignerin) und Mouldi (der Mann für alles) gehörten zu den Menschen, die unsere Kleiderkammer unter unserer Firma bestückten.
Mein Schwiegervater meinte, wir müssten uns zusammen tun und unbürokratisch jeder den Part in die Hand nehmen, der am besten der jeweiligen Person liegen würde.

Und das tun wir nun und sind immer offen für neue Kontakte.